20 Jahre Grünes Labor Coburg

Feier im Grünflächenamt mit anschließender Pflanzaktion am Himmelsacker

Bereits im März 2000 wurde der erste deutsche Versuchsgarten für Bäume auf dem Himmelsacker der Stadt Coburg, eröffnet und der Stadt Coburg übergeben.

Die Planung für diese Einrichtung übernahm Landschaftsarchitekt und SachverständigerIng. Karl-Heinz Walzer aus Wien, der sich daraufhin häufig mit den ISA-Verantwortlichen, dem Grünflächenamt Coburg sowie mit Horst Schunk Vorsitzender des damaligen Vereins „Baumschutz Coburg e.V.“, in Planungsgesprächen befand.Doch wer ist diese ISA? Dieser Verein heißt „International Society ofArboriculture“. Für die Umsetzung des Coburger Projekts war das ISA-Chapter Austria/Germany verantwortlich.Als Geld- und Ideengeber war und ist von österreichischer Seite Baumpfleger Josef Klaffenböck vor Ort immer wieder dabei. Ebenso ISA-Mitglied Hans-Hermann Stöteler von der gleichnamigen Firma, der auch mehrere Male als großzügiger Sponsor in Erscheinung trat. 

Anfänglich wurde der Versuchsgarten noch  „Lebendes Labor“ genannt, später folgte dann die heutige Bezeichnung „Grünes Labor“.

Für die Langzeitforschung gewann die ISA Prof. Dr. Hartmut Balder von der Beuth-Hochschule Berlin, der mit seinen Studentinnen und Studenten die Forschungsarbeiten vor Ort übernahm. Im Jahre 2015 konnte Prof. Balder erste Ergebnisse vorlegen. Dabei handelt es sich noch immer um Zwischenergebnisse, denn, wie Karl-Heinz Walzer im Jahre 2000 bemerkte, Bäume haben Zeit und brauchen auch mehr Zeit als Menschen.