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Vom Todesstreifen zur Lebensader „30 Jahre Grünes Band – eine Erfolgsgeschichte“

Vortrag von Prof. Dr. Kai Frobel, BUND Naturschutz

Mittwoch 16. November um 19:30 Uhr, St. Augustin, Coburg

Schon Mitte der 1970er Jahre schaute der damalige Schüler, Kai Frobel an der Grenze zur DDR regelmäßig nach seltenen Vögeln. Hier war die Natur noch in Ordnung. Bereits vor der Wende aktivierte er andere Naturschützer, auch aus der DDR, und kämpfte mit ihnen für den Erhalt des „Grünen Bandes“, wie sie den 1400 Kilometer langen innerdeutschen Grenzstreifen seit 1989 nennen. Eine jahrzehntelange Geduldprobe begann, die schließlich von Erfolg gekrönt ist: Heute ist der ehemalige Todesstreifen ein Biotopverbund von Weltrang, in dem mehr als 1200 Tier- und Pflanzenarten der Roten Liste Deutschlands leben.

Die beiden gemeinnützigen Naturschutzvereine LBV und BN Kreisgruppe Coburg, sowie das Naturkunde-Museum Coburg konnten nun zusammen den „Vater“ des Grünen Bands für einen großen Vortrag nach Coburg holen: Prof. Dr. Kai Frobel, Artenschutzreferent des BUND Naturschutz, berichtet am Mittwoch, 16. November, im großen Saal in St. Augustin, Festungsstraße 2 in Coburg, über die ehemalige Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR sowie die Schwierigkeiten, sie als Naturschutzgebiet zu etablieren. 

Im Bild: Frank Reßenweber (LBV), Kai Frobel (BUND Naturschutz), Stefan Beyer (BUND Naturschutz), Dr. Carsten Ritzau (Naturkundemuseum)